Der gelbe Weg zu Netto-Null
Der Weg der Post zu Netto-Null und was mit den Treibhausgasemissionen passiert, die die Post nicht vermeiden kann.
- Die Schweizerische PostLesezeit 2 Minuten

Wichtigste Massnahmen: CO2-Reduktion wird spürbar
Eine nachhaltige Zukunft für die nächste Generation – das ist der Post ein zentrales Anliegen. Ab 2025 stellt sie Briefe und Pakete in den urbanen Zentren Zürich, Bern, Basel und Genf CO2-frei zu. Ab 2030 will sie im eigenen Betrieb klimaneutral sein. Dazu gehören die Umstellung auf alternative Antriebe, 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen aus der Schweiz, der Ausstieg aus fossilen Heizungen. Ab 2040 soll auch die gesamte Wertschöpfungskette und damit das gesamte Unternehmen Netto-Null sein.
Netto-Null bedeutet konkret: Die Post hat über 90 Prozent ihrer CO2-Emissionen reduziert. Rund 10 Prozent der Emissionen kann die Post trotz aller Anstrengungen nicht vermeiden. Die unvermeidbaren Restemissionen entfernt die Post bereits ab 2030 aktiv aus der Atmosphäre. Dabei stehen für die Post verschiedene natürliche Methoden im Zentrum wie die ökologische Waldbewirtschaftung in Verbindung mit einer langfristigen Nutzung des Holzes und der Produktion von Pflanzenkohle. Die Post prüft auch weitere technische Möglichkeiten zur CO2-Entfernung und baut ein Portfolio an Massnahmen auf, damit sie das Netto-Null-Ziel ab 2040 erreicht. «Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit», erklärt Christian Plüss – Leiter Mobilitäts-Services bei der Post und Delegierter der Konzernleitung für Corporate Responsibility. «Es ist in unserer Verantwortung, jetzt zu handeln.»
