Sie wagten nicht einmal, die Heizung einzuschalten
In der Zustellstelle Steckborn TG sind alle Zustellfahrzeuge mit Strom unterwegs. Die wichtigsten Kniffe für das ideale Fahrverhalten lernen die Pöstlerinnen und Pöstler im Fahrtraining. Ein Besuch vor Ort.
- Die Schweizerische PostLesezeit 3 Minuten

Markus Weidmann
«Jetzt nimmst du den Fuss noch etwas mehr vom Gaspedal, Ineke. Ja, genau so!» Markus Weidmann schenkt der Zustellerin einen anerkennenden Blick. Der gelbe Fiat E-Scudo 4×2 nimmt die Kurve auf dem Schotterweg etwas oberhalb von Steckborn TG ohne Probleme. «Wenn man nämlich zu stark beschleunigt, drehen die Räder durch. Deshalb sage ich bei den Schulungen: Drückt das Gaspedal wie mit dem grossen Zeh.»
Markus Weidmann ist Flottenverantwortlicher der Regionen Ost und Süd bei Logistik-Services (LS). Eine seiner Aufgaben: den Mitarbeitenden und Fahrzeugverantwortlichen mit dem richtigen Fahrverhalten Vorbehalte und Ängste gegenüber der neuen Technologie nehmen. Denn viele Zustellende waren bis jetzt – vor allem in ländlichen und hügeligen Gebieten – nur mit Vierradantrieb-Fahrzeugen unterwegs. «Dank gleichmässiger Gewichtsverteilung und elektronischer Hilfsmittel haben die 4×2-Elektrofahrzeuge gegenüber den fossilen Fahrzeugen jedoch viele Vorteile», betont er.
Eine grosse Umstellung

