Post stärkt tiefere Einkommen und erhöht Mindestlohn
Die Schweizerische Post, die Gewerkschaft syndicom und der Personalverband transfair haben die Lohnverhandlungen für die Mitarbeitenden im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Post CH erfolgreich abgeschlossen. Die Post stellt rund 1 Prozent der Lohnsumme für generelle und strukturelle Lohnerhöhungen bereit. Der Mindestlohn steigt auf 55 738 Franken jährlich. Die Lohnrunde 2026 kommt insbesondere Mitarbeitenden mit tieferen Einkommen zugute. Die Post unterstreicht damit ihre Rolle als attraktive und sozialverantwortliche Arbeitgeberin.
- Die Schweizerische PostLesezeit 3 Minuten
Wichtiger Schritt hin zu einer einheitlichen Spesenregelung in der Zustellung
Die Sozialpartner Post, syndicom und transfair haben sich für das Jahr 2026 auf diese Massnahmen geeinigt: Für generelle und strukturelle Lohnmassnahmen sowie eine Anpassung der Spesenregelung steht insgesamt rund 1 Prozent der Lohnsumme zur Verfügung. Damit stärkt die Post insbesondere die Kaufkraft von Mitarbeitenden mit tieferen Einkommen. Um eine kontinuierliche Lohnentwicklung zu ermöglichen, erhöht die Post zudem die Ober- und Untergrenzen der Lohnbänder vor der Lohnrunde um 0,6 Prozent, mindestens jedoch um 450 Franken. Der Mindestlohn steigt neu auf 55 738 Franken pro Jahr. Rund 25 000 Mitarbeitende im GAV Post CH profitieren von Lohnmassnahmen, die mit dem Aprillohn 2026 umgesetzt werden.
In den Lohnverhandlungen orientieren sich die Sozialpartner an der wirtschaftlichen Situation der Post, an der Entwicklung der Produktivität, am Vergleich mit Konkurrenzunternehmen sowie an der Entwicklung der Lebenshaltungskosten.
Wichtiger Schritt hin zu einer einheitlichen Spesenregelung in der Zustellung
Am Verhandlungstisch haben die Sozialpartner zudem ein weiteres Ziel erreicht: Die Post gleicht die bisher unterschiedlichen Spesenregelungen für die Brief- und Paketzustellung sowie für die gemischte Zustellung bis 2027 an. Ein erster Schritt hin zur Harmonisierung tritt per 1. April 2026 in Kraft. Damit profitieren künftig alle Mitarbeitenden in der Zustellung von der gleichen Spesenregelung.
Die Post mit führender Position in der Branche
Carole Rentsch, Leiterin Personal und Mitglied der Post-Konzernleitung, unterstreicht: «Die Post setzt auch 2026 ein Zeichen für faire und attraktive Anstellungsbedingungen. Von den Lohnmassnahmen profitieren insbesondere Mitarbeitende im Betrieb und mit tieferen Löhnen. Sie sind im Alltag besonders gefordert und täglich für unsere Kundinnen und Kunden im Einsatz. Das unterstreicht: Mit den vereinbarten Massnahmen sichern wir weiterhin die attraktivsten Anstellungsbedingungen in der Logistikbranche.»