Presto muss die Zahl ihrer Mitarbeitenden reduzieren
Die Mitarbeitenden der Presto Presse-Vertriebs AG (Presto), einer Tochtergesellschaft der Post, tragen abonnierte Tages- und Sonntagszeitungen aus. Das tun sie im Rahmen von Kleinstpensen von 5 bis 25 Prozent. Die aktuell herausfordernde wirtschaftliche Lage, eine getrübte Konsumentenstimmung, der kontinuierliche Rückgang von Zeitungen und hohe Energie- und Papierpreise stellen die Medienhäuser und den Werbemarkt vor grosse Herausforderungen. Das hat Auswirkungen auf Presto. Das Unternehmen kann immer weniger Zeitungen verteilen. Das schwierige Umfeld zwingt Presto dazu, sich den neuen Begebenheiten anzupassen, um ihr Geschäft weiterhin wirtschaftlich betreiben zu können. Die Geschäftsleitung bedauert sehr, dass möglicherweise insgesamt 48 Mitarbeitende ihre Arbeit verlieren. Damit würden 8,5 Vollzeitstellen entfallen. Presto hat ein Konsultationsverfahren eröffnet, um den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, Vorschläge zu unterbreiten, wie der geplante Stellenabbau vermieden werden könnte. Die Post und Presto stehen mit den Sozialpartnern im Gespräch. Dabei werden auch mögliche Abfederungsmassnahmen diskutiert. Das Ziel: Den geplanten Stellenabbau für die Mitarbeitenden so sozialverträglich wie möglich zu machen.