Wichtiger Meilenstein für nachhaltige Logistik: Die Post stellt in Zürich und Bern nur noch elektrisch zu
Ab sofort stellt die Post Briefe und Pakete in den Grossstädten Zürich und Bern ausschliesslich mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu. Damit erreicht die Post einen Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Logistik. Mit insgesamt 568 eigenen Elektrofahrzeugen stellen die Pöstlerinnen und Pöstler in den beiden Städten Briefe und Pakete klimaneutral zu. Die Elektroroller und Lieferwagen sorgen zudem für weniger Verkehrslärm. Dass die Post in Zürich und Bern nur noch elektrisch zustellt, ist erst der Anfang: Ab 2030 soll die gesamte Zustellflotte der Post mit alternativen Antrieben, das heisst mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie beispielsweise Ökostrom, unterwegs sein.
- Die Schweizerische PostLesezeit 4 Minuten
Rund 40 Millionen Pakete stellen die Pöstlerinnen und Pöstler mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu
Die Menschen in der Schweiz erwarten, dass sich Unternehmen wie die Post das Thema Nachhaltigkeit zu Herzen nehmen. Das sieht die Post auch ganz konkret bei den Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden. Kleinere und grössere Unternehmen erwarten eine umweltschonende Logistik. Und auch die Schweizer Bevölkerung hat dieses Bedürfnis. Man erwartet von Unternehmen, dass diese Bestellungen nachhaltig verpacken und nachhaltig liefern. Bei der Post ist Nachhaltigkeit kein Trendwort, sondern eine Überzeugung. Und dieser Überzeugung folgen Taten – schon seit Jahren. Als transportintensives Unternehmen mit einer weitreichenden Infrastruktur weist die Post den grössten CO2-Verbrauch in den Bereichen Fahrzeuge und Gebäude auf. Darum handelt sie und hat nun einen weiteren Meilenstein hin zu einer klimaneutralen Logistik erreicht: Ab sofort stellt die Post Briefe und Pakete in den Grossstädten Zürich und Bern ausschliesslich mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu.
Rund 40 Millionen Pakete stellen die Pöstlerinnen und Pöstler mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu
Das heisst, die Post setzt in den Städten Zürich und Bern bei ihren eigenen Zustellfahrzeugen gänzlich auf Strom. Insgesamt hat man in den beiden Städten neu 568 Fahrzeuge, die rein elektrisch unterwegs sind. Davon insgesamt 374 Elektroroller und 194 elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge. Der Strom für die Fahrzeuge stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Stromquellen aus der Schweiz. Damit sorgt die Post nicht zuletzt für einen nachhaltigeren Verkehr in den Städten.
Dank der Umstellung stellt die Post schweizweit jährlich rund 40 Millionen Pakete elektrisch zu. Allein in der Stadt Zürich sind es 7.9 Millionen Pakete jährlich, in der Stadt Bern 3.4 Millionen Pakete. Um das möglich zu machen, hat die Post die Standorte schrittweise mit E-Fahrzeugen und einer elektrischen Ladeinfrastruktur ausgestattet. Die elektrische Zustellung bedeutet für die Post auch grosse Herausforderungen, die es zu lösen gab und teilweise noch immer gibt. Eine Herausforderung stellen die Reichweiten dar, die begrenzt sind – das ist je nach Zustelltour mit Zusatzaufwand verbunden. Andererseits stellt auch das Thema Ladeinfrastruktur eine Herausforderung dar. Je nachdem ob ein Gebäude im Post-Besitz ist oder es zugemietet wird, gestaltet sich die Installation unterschiedlich anspruchsvoll. Von den schweizweit insgesamt rund 450 Zustellstellen der Post sind heute rund 140 vollständig mit Ladestationen ausgerüstet.