Die Post stärkt ihre finanzielle Basis und senkt interne Kosten
Die Post sichert die langfristige Finanzierung eines starken Service public ohne Steuergelder und reduziert weiter ihre Sach- und Personalkosten. Die geplanten Massnahmen zur Kostensenkung wirken sich auf Mitarbeitende in den Management- und Supportfunktionen aus, hier könnte es zu maximal 110 Kündigungen kommen. Wo erforderlich, führt die Post ein Konsultationsverfahren durch. Dienstleistungen für die Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende im Betrieb sind davon nicht betroffen.
Damit der Service public auch in Zukunft zuverlässig und bezahlbar bleibt, setzt die Post laufend auf vier Hebel: Verhältnismässige Preismassnahmen, interne Effizienzen, gezieltes Wachstum im Kerngeschäft und die Modernisierung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Trotz einer starken Position in der Logistik, Kommunikation, in der Mobilität und mit Finanzdienstleistungen bleibt die Zukunft anspruchsvoll und der Handlungsdruck hoch. Kundinnen und Kunden verschicken immer weniger Briefe und bezahlen zunehmend online statt am Schalter. Wachstum in neuen Geschäftsfeldern und Preismassnahmen können die sinkenden Erträge noch nicht kompensieren. Mit den nun geplanten Massnahmen senkt die Post darum ihre Kosten in den internen Bereichen weiter. «Wir tragen Verantwortung dafür, dass die Post auch in Zukunft relevant, leistungsstark und eigenwirtschaftlich bleibt. Darum wollen wir unsere eigenen Kosten dort reduzieren, wo sie keinen direkten Einfluss auf unsere Kundinnen und Kunden haben und leisten damit unseren eigenen Beitrag», erklärt Konzernleiter Pascal Grieder.
Einfachere Abläufe und tiefere interne Kosten
Bis Ende 2027 plant die Post ihre Sach- und Personalkosten in den Management- und Supportfunktionen zu senken. Dazu vereinfacht die Post Abläufe und Strukturen und verzichtet auf interne Leistungen, die über das erforderliche Mass hinausgehen. In der Folge könnte es zu maximal 110 Kündigungen in den klassischen Bürofunktionen kommen. Wo es erforderlich ist, führt die Post ein Konsultationsverfahren durch und bezieht die Betroffenen mit ein. Durch ordentliche und frühzeitige Pensionierungen und natürliche Fluktuation will die Post die Auswirkungen für die Mitarbeitenden möglichst geringhalten.
Sozialverantwortliche Umsetzung
Wo Stellen wegfallen werden, handelt die Post sozialverantwortlich und gestützt auf die bestehenden sozialpartnerschaftlichen Vereinbarungen sowie den Sozialplan. «Der Konzernleitung ist bewusst, dass dieser Plan für betroffene Mitarbeitende schmerzhaft ist. Die Post gestaltet den unvermeidbaren Stellenabbau umsichtig und sozialverträglich. Wir begleiten die Betroffenen verantwortungsvoll. Gleichzeitig müssen wir die Post heute so aufstellen, dass sie auch morgen erfolgreich und eigenwirtschaftlich ist», erklärt Pascal Grieder. Dienstleistungen für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende im Betrieb, zum Beispiel in der Zustellung oder in den Filialen, sind von den Massnahmen nicht betroffen.
Auskunft
Medienstelle Post, Jonathan Fisch, 058 341 00 00, media@post.ch
Die geplanten Massnahmen sind Teil der Transformation der Post. Sie helfen, dass die Post weiterhin einen starken Service public ohne Steuergelder sicherstellen und in die Zukunft investieren kann. Gleichzeitig ist es für die Post zentral, dass der gesetzlich vorgegebene Grundversorgungsauftrag modernisiert wird. Die Post begrüsst deshalb die Bestrebungen des Bundesrats, die Grundversorgung ab zirka 2035 dynamisch an die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen. Mit den geplanten Massnahmen schafft die Post die Voraussetzungen, um auch künftig relevant, leistungsfähig und eigenwirtschaftlich zu bleiben. Mehr dazu hier.